Auf der Suche nach Sensoren – die Fortsetzung

Vielleicht hat der ein oder andere Leser mit mir mitgefiebert, als ich in der vergangenen Woche im Beitrag „Hast du Sch**** am Fuß, mach‘ das Beste draus!“ mein Leid geklagt habe. Heute wollte ich ein kurzes Update geben und berichten, was in den letzten Tagen passiert ist und ob ich mittlerweile wieder einen Sensor am Arm trage.

Am Freitag, den 21.05. stellte ich abends fest, dass ich neue Sensoren bestellen muss und dafür ein Rezept brauche, das mir eigentlich meine Diabetologin ausstellt, die über Pfingsten allerdings im Urlaub war.

Am Samstag, den 22.05. registrierte ich mich als Probetester bei Dexcom und stellte fest, dass man die Sensoren zweimal á 10 Tage testen kann, solange man an einer Umfrage teilnimmt.

Am Dienstag, den 25.05. stand ich morgens vor der regulären Öffnungszeit bei meinem Hausarzt vor der Tür. Ich wollte keine Minute verschenken und vor dem Schwung nach dem langen Pfingstwochenende wieder weg sein. Die Sprechstundenhilfe hatte ein offenes Ohr für meine missliche Lage und stellte mir das Rezept für die Sensoren und für zusätzliche Überbrückungsblutzuckerstreifen unkompliziert aus. Mir fiel schon ein kleiner Stein vom Herzen, denn nun hatte ich die Legitimation, weitere Schritte einzuleiten und die Sensoren zu bestellen.

Da der Gesamtprozess mit 3-4 Wochen angegeben ist, rief ich noch am selben Tag bei meiner Versicherung an, ob sie die Genehmigung ggf. schneller oder vorab geben könnten, da es sich ja um eine Folgeverordnung handeln würde. Leider konnte mir die Dame hier wenig Hoffnung machen. Es bräuchte eben den Kostenvoranschlag von Abbott.

Also rief ich bei Abbott an, die allerdings auch ohne Genehmigung der Krankenkasse keine Sensoren rausschicken. Leider konnte ich auch keine Probesensoren von Abbott bekommen, obwohl ich das Angebot noch nie wahrgenommen hatte und diese meiner Laune an dem Vormittag echt gut getan hätten.

Um 10:24 Uhr erhielt ich dann eine Email „Ihr Hello Dexcom Paket ist unterwegs!“, was mich hoffnungsfroh stimmte, rechtzeitig einen Sensor parat zu haben. Als hätte Abbott davon Wind bekommen, bekam ich kurze Zeit später die Bestellbestätigung und konnte das Rezept per Post verschicken. Diesen ereignisreichen Dienstag rundete ich mit einer Dexcom-Schulung am Abend ab.

Am Donnerstag, den 27.05. erhielt ich um 12:04 Uhr die Information, dass das Rezept eingetroffen ist und sie sich mit meiner Krankenkasse in Verbindung setzen. Um 13:42 Uhr bestätigten sie bereits deren Zusage und buchten zur selben Zeit meinen Eigenanteil ab. Um 18:22 Uhr wurden dann auch die Sensoren verschickt – krass. Falls die beiden Damen, mit denen ich telefonierte, vielleicht doch etwas ausrichten konnte, bedanke ich mich hier recht herzlich.

Am Freitag, den 28.05. schickte Dexcom zwar schon weitere Registrierungsinformationen, aber von den Sensoren noch keine Spur. Selbst die Ankündigungsmail von DHL war nicht für die am Dienstag versendeten Sensoren von Dexcom, sondern tatsächlich für die von Abbott. Sollten sie wirklich nach so kurzer Zeit und vor Dexcom kommen?

Am Samstag, den 29.05. lief mein letzter Sensor um 15:30 Uhr ab. Zu diesem Zeitpunkt waren weder Dexcom-Sensoren noch das Paket von Abbott da. Ich saß schon im Auto, um wegzufahren, als meine Frau das DHL-Auto am Ende der Straße erblickte. An Bord war die neue Quartalslieferung der Abbott-Sensoren. Wir warteten mit dem Losfahren und konnten so fast punktgenau einen neuen Sensor setzen.

In der nächsten Woche muss ich dann bei Dexcom anrufen, um zu klären, was mit ihrer Lieferung geschehen ist.

Photo by Maxim on Unsplash

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